Adobe: Verwackelte Fotos in Sekunden schärfen

Verwackelte, unscharfe Fotos sollen in wenigen Sekunden perfektioniert werden – das soll ein neuer Bildbearbeitungsalgorithmus von Adobe für Photoshop können. Der Algorithmus entfernt die durch ein Wackeln der Kamera hervorgerufene Unschärfe. Die Software versucht dabei die Kamerabewegungen zum Aufnahme-Zeitpunkt nachzuvollziehen.

Bei der Demonstration kam es zu regelrechten Begeisterungsstürmen. Diese wurden in einem YouTube-Video festgehalten. Derzeit ist noch nicht bekannt, wann der neue Algorithmus tatsächlich in Photoshop integriert werden soll.

 

http://www.youtube.com/watch?v=xxjiQoTp864&feature=player_embedded

Angriff auf Rüstungsfirma ging von Staat aus

Mehrere Monate nach dem Angriff auf das Sicherheitsunternehmen RSA und einer daraus resultierenden Attacke auf die US-Rüstungsfirma Lockheed Martin hat das Unternehmen erstmals nähere Informationen hinsichtlich des Vorfalls bekanntgegeben. Wie RSA-CEO Art Coviello in London mitteilte, deute alles auf eine Attacke eines einzelnen Staates hin. Zwei unabhängige Gruppen seien in den Vorfall involviert gewesen.

Wie RSA-Präsident Tom Heiser ausführte, seien zwei Hackergruppen involviert gewesen, die bislang noch nicht zusammengearbeitet hätten. Wie schon kurz nach der Attacke könne man einige Informationen zudem nicht mit der Öffentlichkeit teilen, da gewonnene Erkenntnisse zum Schutz vor zukünftigen Attacken beitragen werden. Heiser zufolge lagen die Schwachstellen weniger in der Infrastruktur als vielmehr in den darüberliegenden Prozessen und involvierten Personen. Man habe aus dem Vorfall gelernt, das Unternehmen habe dadurch eine neue Unternehmenskultur mit flacheren Strukturen und einer noch engeren Kundenbindung entwickelt.

Einmal mehr betonte RSA, das im Zuge der Attacke Tausende von SecurID-Tokens austauschen musste, dass der Angriff letztlich nicht erfolgreich gewesen sei. Sieben Monate nach dem Vorfall sei zudem kein einziger weiterer Vorfall bei anderen Kunden bekannt, der auf die Cyberattacke auf RSA zurückgehe. Heiser betonte, dass das Unternehmen schnell und offensiv auf die bekannt gewordene Lücke reagiert habe und noch am ersten Tag die Top 500 Unternehmen über den Vorfall informiert habe. Anstatt erst nach Tagen alle Zehntausenden Unternehmen koordiniert zu informieren habe man sich entschlossen, die Warnung sofort an die am meisten gefährdeten Unternehmen weiterzuleiten.