Apple legt Jahresbericht für die US-Börsenaufsicht vor

So gibt Apple nun die Gesamtzahl seiner Beschäftigten mit 60.400 an – gerundet auf Vollzeitstellen. Im vergangenen Jahr waren es noch 46.000. An Zeit- und Vertragsmitarbeitern (ebenfalls gerundet auf Vollzeit) waren 2900 Personen vertreten, 100 mehr als im vergangenen Jahr. 36.000 Angestellte arbeiteten im Retail-Bereich, 2010 waren es noch 26.500. Die Anzahl der Ladengeschäfte wuchs von 317 auf 357, die durchschnittliche Beschäftigtenzahl pro Filiale lag bei knapp 100 Personen (rund 20 mehr).

Das Werbebudget stieg von 691 Millionen Dollar im Vorjahr auf 933 Millionen im Geschäftsjahr 2011. Das entsprach einem (etwas zurückgegangenen) Umsatzanteil von 0,8 Prozent. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen bei 2,4 Milliarden Dollar (plus 36 Prozent), was einem Umsatzanteil von 2,2 Prozent entspricht. Apple gab im Jahresbericht außerdem an, dass man für die absehbare Zukunft keine Aktien zurückkaufen oder Dividenden zahlen möchte. „Wir wollen unsere Einnahmen für unser Geschäft verwenden.“

Apple wertet MacBook-Pro-Modelle auf

Gerade auf Heite endteckt:

Im Rahmen eines Silent Upgrade, also ohne Ankündigung und ohne die Preise zu erhöhen, hat Apple in seinem Online-Store die Ausstattung seiner Pro-Notebooks geändert. Verbessert wurden der Prozessortakt, die Festplattenkapazität und die Grafik-Hardware.

Mehr unter http://www.heise.de/newsticker/meldung/Apple-wertet-MacBook-Pro-Modelle-auf-1365564.html

iMessage

Habs am Wochenende ausprobiert und iMessage rockt mal total.

Grundlage ist die aktuelle Nachrichten-App auf dem iPhone. Apple erweitert diese um ein eigenes Nachrichtenprotokoll, mit dem sich Text, Fotos, Videos, Kontakte oder Ortsangaben neben dem iPhone auch vom iPad oder iPod touch versenden lassen. Einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung über Wi-Fi oder 3G.

Die Nachrichten lassen sich nicht nur an Einzelpersonen, sondern auch an Gruppen versenden. Zudem sieht man, ob die Nachrichten angekommen sind, optional lässt sich sogar eine Lesebestätigung anfordern. Praktisch: wie auch von anderen Chatsystemen bekannt, sieht man in iMessages wenn der Gesprächspartner etwas tippt und kann ihm so die nötige Zeit geben ohne dazwischen zu schießen. Da die iMessage-Nachrichten an alle iOS-Geräte eines Nutzers geschickt werden, ist es auch möglich, während einer Konversation beispielsweise vom iPad aufs iPhone zu wechseln.

Sicherheitslücke in Skype aufgedeckt

Forscher haben gezeigt, dass es mithilfe von Skype möglich ist, unbemerkt die IP-Adresse eines Nutzers zu ermitteln. Anschließend kann die Adresse automatisch mit dem BitTorrent-Netzwerk abgeglichen werden.

In dem Versuch wurden IP-Adressen von Skype-Nutzern unbemerkt aufgezeichnet und anschließend automatisch mit dem BitTorrent-Netzwerk abgeglichen. So konnte genau festgestellt werden, welche Dateien welcher Skype Nutzer in dem Netzwerk zur Verfügung stellt. Laut den Experten könnten so wöchentlich, mit einem finanziellen Aufwand von 500 US-Dollar, die IP-Adressen von rund 10.000 Nutzern ermittelt werden.

Diese Methode funktioniere sogar dann, wenn sich der User (etwa über einen Router) eine IP-Adresse mit mehreren Computern teilt. In dem Versuch war es trotz dieser Tatsache zweifelsfrei möglich, einen BitTorrent-Account eindeutig einem Skype-Account zu verknüpfen.

In einer ersten Stellungnahme gegenüber The Register erklärte Adrian Asher, Sicherheitschef von Skype, dass die Bedenken sehr ernst genommen werden, es aber normal sei, dass Skype-User ihre gegenseitige IP-Adresse ermitteln können. Derzeit werde an Verbesserungen im System gearbeitet.

Laut den Forschern könnte die Schwachstelle theoretisch auch bei Google Talk, MSN Live oder anderen Echtzeit-Kommunikationsanwendungen auftreten. Skype wurde darum herangezogen, weil es sich hier um eine „massive Sicherheitslücke“ handele.

 

Adobe: Verwackelte Fotos in Sekunden schärfen

Verwackelte, unscharfe Fotos sollen in wenigen Sekunden perfektioniert werden – das soll ein neuer Bildbearbeitungsalgorithmus von Adobe für Photoshop können. Der Algorithmus entfernt die durch ein Wackeln der Kamera hervorgerufene Unschärfe. Die Software versucht dabei die Kamerabewegungen zum Aufnahme-Zeitpunkt nachzuvollziehen.

Bei der Demonstration kam es zu regelrechten Begeisterungsstürmen. Diese wurden in einem YouTube-Video festgehalten. Derzeit ist noch nicht bekannt, wann der neue Algorithmus tatsächlich in Photoshop integriert werden soll.

 

http://www.youtube.com/watch?v=xxjiQoTp864&feature=player_embedded